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Steuerlichen Neuerungen "Mille proroghe" D.L. 244/2016
Im Zuge der Umwandlung der Notverordnung (DL) Nr. 244/2016 (Silvesterverordnung - „Milleproroghe“) in ein Gesetz wurden einige steuerlichen Neuerungen eingeführt, welche Einfluss auf die, mit Beginn 2017 in Kraft getretenen Bestimmungen, enthalten im Gesetzesdekret Nr. 193/2016 („decreto semplificazioni“), haben. Das Dekret der Silvesterverordnung wurde gestern im Senat verabschiedet und muss nun von der Abgeordnetenkammer innerhalb 28. Februar 2017 endgültig bestätigt werden, wobei die Zustimmung als sicher erachtet werden kann.

Im Zuge der Umwandlung der Notverordnung (DL) Nr. 244/2016 (Silvesterverordnung - „Milleproroghe“) in ein Gesetz wurden einige steuerlichen Neuerungen eingeführt, welche Einfluss auf die, mit Beginn 2017 in Kraft getretenen Bestimmungen, enthalten im Gesetzesdekret Nr. 193/2016 („decreto semplificazioni“), haben. Das Dekret der Silvesterverordnung wurde gestern im Senat verabschiedet und muss nun von der Abgeordnetenkammer innerhalb 28. Februar 2017 endgültig bestätigt werden, wobei die Zustimmung als sicher erachtet werden kann.

Die eingeführten Neuheiten sind folgende:
-    Wiedereinführung der Pflicht zur Abgabe der INTRASTAT-Meldung: die verpflichtende INTRASTAT-Meldung für die Erwerbe von Waren und Dienstleistungen wurde bis zum 31. Dezember 2017 verlängert. Dies in Erwartung vereinfachender Maßnahmen im Zusammenhang mit der Meldepflicht. Ab dem 1. Jänner 2018 werden dann die INTRASTAT-Meldungen für die Erbringung und den Erwerb von Dienstleistungen zwischen EU Subjekten abgeschafft. Noch zu regeln ist die INTRASTAT -Meldung für die Monate Jänner und Februar 2017, zumal die Umwandlung der Silvesterverordnung erst mit Ende Februar erfolgen wird. Die Abschaffung der INTRASTAT -Meldung für den Erwerb von Dienstleistungen steht im Widerspruch zu den EU-Verordnungen und muss für 2018 neu aufgesetzt werden.
-    Die Mitteilung der Daten der ausgestellten und der erhaltenen Rechnungen für das Jahr 2017 wird wie folgt vorgenommen:
•    innerhalb dem 18. September 2017 für alle Daten des ersten Semesters;
•    innerhalb 28. Februar 2018 für die Daten des zweiten Semesters 2017.
-    Die neue Pflicht der MwSt. Quartalsmeldungen und die entsprechenden Fristen bleiben hingegen wie geplant bestehen, und zwar  innerhalb 31. Mai 2017 für das erste Trimester, innerhalb 18. September 2017 für das zweite, innerhalb 30. November 2017 für das dritte und innerhalb 28. Februar 2018 für das vierte Trimester.
-    Ab dem Jahr 2018 besteht für beide Meldungen die vierteljährliche Mitteilungspflicht.
-    Die Mitteilungspflicht bezüglich der, von den Gesellschaften zur Verfügung gestellten Gütern an die Gesellschafter und bezüglich der von den Gesellschaftern (natürliche Personen) oder Familienmitglieder des Unternehmers geleisteten Finanzierungen und der Kapitalzulagen zu Gunsten der Gesellschaft wird abgeschafft. Leider sieht die Norm nicht vor, mit welchem Datum die Meldepflicht abgeschafft wird. Es kann angenommen, oder zumindest erhofft werden, dass die Abschaffung bereits für die Mitteilungen für das Geschäftsjahr 2016 gilt, welche im Jahr 2017 innerhalb von dreißig Tage nach der Frist zur Übermittlung der Einkommenssteuererklärung (31.10.2017) eingereicht werden müssten. 
-    Bis zum 31. Dezember 2017 wird der im letzten Jahr eingeführte Steuerbonus von 50% der MwSt. (Absetzbetrag von der Einkommenssteuer IRPEF) zu Gunsten von natürlichen Personen für den direkten Ankauf vom Bauträger von neuen Wohnungen der Energieklassen A und B verlängert.
-    Die Steuererklärung für das Jahr 2017 muss die Registrierungsdaten des Mietvertrages, sowie jene Daten bezüglich der Anwendung der IMI für die Immobilie um einen Steuerfreibetrag von 30% auf den vereinbarten Mietzins zu bekommen, nicht mehr verpflichtend enthalten.
Bei eventuellen Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung und verbleiben mit freundlichen Grüßen
 

 
 
 
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