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Aufzeichnungen der Buchhaltung
Gesetzliche Fristen für die Durchführung der Ausdrucke

Alle Mandanten, die selbst die Buchhaltung in Ihrem Betrieb führen, müssen innerhalb 3 Monaten ab dem gesetzlichen Abgabetermin der Steuererklärung die Buchhaltungsaufzeichnungen selbst drucken oder alternativ dazu, in elektronischer Weise archivieren.

Nachdem der Abgabetermin der Steuererklärung der 30. September 2016 ist, müssen die Buchhaltungsaufzeichnungen des Geschäftsjahres 2015 somit spätestens innerhalb 31. Dezember 2016 auf Papier ausgedruckt werden. Diese Ausdrucke betreffen im Wesentlichen die Mehrwertsteuerregister (Eingangs- und Ausgangsregister), das Tagesinkassoregister, das Inventarbuch, das Journal und die Kontoblätter.

Wir weisen darauf hin, dass die elektronischen Rechnungen (z.B. von GSE) nicht automatisch elektronisch archiviert werden und der Steuerpflichtige sich somit selbst um die elektronische Archivierung dieser Rechnungen innerhalb 31. Dezember 2016 kümmern muss.
   
Sollte die elektronische Rechnungsstellung nicht über unsere Kanzlei erfolgen, sondern über einen dritten Anbieter, so möge jeder Kunde sich bei seinem Anbieter vergewissern, dass auch die elektronische Archivierung von diesem durchgeführt wird.
   
Das Buch der abschreibbaren Güter muss hingegen innerhalb 30. September 2016 ausgedruckt werden.

Für Inventarbuch und Journal müssen die jeweiligen Seiten fortlaufend nummeriert und mit Angabe der Jahreszahl versehen werden. Für die Aufzeichnungen des Geschäftsjahres 2015 kann beispielsweise zwischen folgender Nummerierung gewählt werden: 2015/1, 2015/2, usw., oder 1/2015, 2/2015, usw. Die Nummerierung mit Angabe der Jahreszahl bezieht sich dabei auf das Jahr der erfassten Geschäftsvorfälle und nicht auf das Jahr des Ausdruckes der Bücher und Register.
Die Stempelsteuer für das Inventarbuch und dem Journal (nicht für die Mehrwertsteuerregister!) ist nur für tatsächlich bedruckte Seiten geschuldet. Sollten also für ein Jahr nicht alle hundert, bzw. ein Vielfaches von hundert Seiten bedruckt werden, muss für die restlichen Seiten im darauffolgenden Jahr keine Stempelsteuer abgeführt werden.
Die Stempelsteuer ist wie folgt abzufinden:
-    16,00 EUR für Kapitalgesellschaften (G.m.b.H. und AG);
-    32,00 EUR für andere Subjekte (OHG, KG, Einzelunternehmer).

Die Stempelmarken werden jeweils auf der ersten von hundert Seiten angebracht, unabhängig vom Jahr der Nummerierung.
 
WICHTIG:    Diese Ausdrucke sind handelsrechtlich für zehn Jahre aufzubewahren, auch wenn das Steuerrecht eine kürzere Aufbewahrungsfrist von fünf Jahren vorsieht.
 

 
 
 
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